Sei mal kreativ!

Kann man Kreativität verordnen?

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Könnt ihr das? Auf Kommando kreativ sein? Unter Zeitdruck? Wenn ihr wisst, dass gleich die Notenvergabe um die Ecke schaut? Da flüchten die Ideen in alle Richtungen, so sehr ihr euch auch abmüht, ihr bekommt nur hin, was ihr schon oft gemacht habt. Nichts wirklich Neues.

 

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Woran liegt das? Die Kreativität liebt die Freiheit, sie braucht Raum, Zeit und eine entspannte Stimmung, um heraus zu kommen. Wenn ihr also etwas Kreatives tun wollt, dann ist ein wenig Vorbereitung ganz gut. Hört eure Lieblingsmusik, sucht euren Lieblingsplatz auf, zieht den Lieblingspulli an.

Alles, was dazu beiträgt, dass ihr euch wohl fühlt, ist richtig. 

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Das kann ganz verschieden aussehen - der eine sitzt mit Zeichenblock und Stift am Strand im Getümmel und findet es toll, wenn andere ihm beim Zeichnen zuschauen und er sich nebenbei nett unterhalten kann. Die andere mag es eher ruhig, will ihre Versuche zu malen zunächst mit keinem teilen. Da gibt es die ganze Bandbreite; und auch hier gilt: alles ist richtig, wenn es zu dir passt und du dich gut damit fühlst.

 

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Die Kreativität ist eher niemand, die sich konkrete Ziele vornimmt. Bis um 11.15 Uhr muss das Portrait von Tante Annika fertig sein. Um 10 Uhr starte ich mit den Umrissen... Klar kann man das machen und es klappt auch - meistens. Die Frage ist, ob es so auch Spaß macht?

Bei der Suche nach der Kreativität dürft ihr spielen. Ausprobieren. Ohne besonderes Ziel. Einfach drauflos. Und dann beobachten: Was kommt dabei heraus? Will ich mehr in diese Richtung? Nein? Wo sieht es denn noch schön aus? Wie komme ich dahin?

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Wer Mittagspause hat in solchen Augenblicken, ist der innere Kritiker. Der mit den blöden Sprüchen. Das gefällt bestimmt keinem! Wie sieht das denn aus?! Da werden die anderen mich sicher auslachen! Es ist gar nicht so leicht, ihn in die Auszeit zu schicken. Das braucht etwas Übung, aber dann geht's. Wenn der Typ um die Ecke schaut, dann schicke ich ihn in die Küche zum Aufräumen... Und mach mein eigenes Ding ohne ihn!

Beim Schreiben von eigenen Texten sitzt er bestimmt oft neben euch, da ihr meistens für die Schule schreibt. Wenn ihr für euch schreiben wollt, zeigt dem Kritiker, wo die Harke hängt! Raus mit ihm. Ganz weit weg.

 

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Kreatives Schreiben braucht Mut. Man zeigt viel von sich, man wird ehrlich. Man bricht Regeln. Hier findet ihr einen witzigen Text dazu mit ein paar ersten Übungen.

In einem der nächsten Posts gibt es ein paar Beispiele für euch und eine Schreibchallenge. Also: Lauft euch warm, probiert mal ein paar der Übungen aus.

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