#Challenge: Schreib!
Wie geht kreatives Schreiben?
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Klare Sache: Es geht so, wie du es machst! Kreatives Schreiben kann jeder. Es geht vor allem darum, in den Schreibfluss zu kommen. Einfach drauflos schreiben. Man darf sich an Regeln halten, kleine Schreibübungen aufgreifen. Man darf aber auch alles über den Haufen werfen und sein eigenes Ding draus machen.
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Denkt immer daran: Ihr schreibt für euch selbst. Ihr entscheidet, ob jemand eure Texte liest. Ihr könnt euch also auf eurem Blatt Papier richtig austoben!
Schreibt im Kreis, im Zickzack, sammelt Wörter zu eurem Lieblingsthema, versucht, die Bilder in eurem Inneren zu beschreiben. Alles ist erlaubt! Hauptsache ihr denkt nicht zu lange nach, sondern schreibt einfach los.
Die fertigen Texte könnt ihr natürlich ändern, anderen vorlesen oder im Garten vergraben. Ihr bestimmt, was mit ihnen geschieht.
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Manche Übungen geben Regeln vor. Diese Regeln wollen euch nicht einschränken, sie helfen euch dabei, Ordnung in die Gedanken zu bringen und so Wörter und Sätze zu formulieren.
Übt am besten recht häufig. Sucht euch Schreibideen aus, auf die ihr Lust habt. Oder stellt einfach nur den Wecker auf 10 Minuten und schreibt alles auf, was euch in der Zeit durch den Kopf geht.
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Wenn da gerade Leere herrscht, sucht euch ein paar Zufalls-Gegenstände und legt sie vor euch hin. Schreibt 10 Minuten lang alles auf, was euch dazu einfällt. Schaut einfach um euch herum, welche Dinge euch ins Auge fallen und legt los. (Das ist die Challenge von heute!)
Ich habe das vor ein paar Jahren an einem Strand gemacht. Kein schöner Sandstrand, sondern Steine - überall Steine! Als ich aufgehört hatte, mich über die Piekser in den Fußsohlen zu ärgern, wenn man am Strand entlang ging, kamen die schönsten Ideen, was man denn mit den Steinen so machen kann:
| Ein Strand aus Steinen. Foto: privat. |
Stein an Stein. Glitzernd, sich häufend, endlos aneinander gedrängt. Schwarz und glatt. Mancher mit weißgrauen Streifen. Meine Finger tauchen ein. Sie spielen, fühlen, genießen das Ertasten der Oberflächen. Die Wärme der Sonne, gefangen im dunklen Rund. Rau, zersplittert und bröckelnd liegt ein Stein auf meiner Handfläche. Ein Loch in der Mitte eröffnet neue Durchblicke. Mein Spieltrieb erwacht. Das Loch trennt winzige Punkte aus der Realität und holt sie an mein Auge. Der Sonnenschirm vor mir. Blümchengemustert. Die Badehose, zum Trocknen aufgehängt. Der tanzende Drachen am leuchtenden Himmel.
Details, die eine Intensität bekommen, die mir gefällt. Der genaue Blick. Ein Geschenk? Eine Gabe? Wer weiß...
Merkt ihr, was ich gemacht habe? Einfach nur beschrieben, was ich sehe und fühle. Und ein paar Gedanken festgehalten, die ich beim Spielen mit den Steinen hatte. Das könnt ihr auch, da bin ich mir sicher. :-)
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Macht euch auf die Suche nach Papier, Stiften und eurer Kreativität!
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